Standpunkte
03.11.2007, 18:21 Uhr
 
Tempelhof muss offen bleiben!
Liebe Pankowerinnen und Pankower,

der Flughafen Tempelhof ist der älteste Verkehrsflughafen der Welt und in seiner Bauweise und Lage einzigartig. Pionierleistungen der Luftfahrt und die Welt bewegende Ereignisse sind seine historische Erbmasse. In den ersten Jahren der Teilung der Stadt wurde die „Berliner Luftbrücke“, die ohne Tempelhof undenkbar gewesen wäre, zum Symbol der Freiheit. Somit ist Tempelhof der Flughafen der Berliner – in Ost und West.
Berlin-Pankow - Der rot-rote Senat stellt sich der Verantwortung zu Tempelhof seit Jahren in vollkommen unangemessener Art und Weise. Denn Tempelhof ist entgegen der Darstellung des Senats ein wirtschaftlicher Flughafen. Zugegeben: es entstehen hohe Kosten durch den Unterhalt des riesigen Areals. Der Senat verschließt sich aber wirtschaftlich wie städtebaulich sinnvollen Nutzungs- möglichkeiten des Gebäudekomplexes. Große Teile stehen unnötigerweise leer und bedeuten eine große (finanzielle) Belastung für alle Berlinerinnen und Berliner.

Derzeit werden diese Kosten noch von den drei Berliner Flughäfen gemeinsam getragen. Wenn Tempelhof geschlossen würde, fielen diese Kosten weiterhin an – nur dann zu Lasten des Landes Berlin. Darüber, wie das bei 60 Mrd. Euro Verschuldung des Landes Berlin tragbar sein könnte, schweigt sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit aus. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, das Gebäude in Verbindung mit einem Flughafenbetrieb zu nutzen. Nicht nur Geschäfts- reisende werden die Vorteile einer schnellen Zentrums- anbindung zu schätzen wissen, sondern auch für viele Berlinerinnen und Berliner bietet der Zentralflughafen eine wichtige Ergänzung zum Großflughafen Berlin Brandenburg International.

Tatsache ist, dass sich Einzelhandel, Dienstleistungen und die für Berlin so wichtigen Forschungseinrichtungen viel eher an einem lebendigen Standort ansiedeln, als an einem Areal ohne erkennbares Nutzungskonzept und ohne gesicherte Zukunft.

Doch es geht um mehr als historische und wirtschaftliche Gründe: über 70 Prozent der Berlinerinnen und Berliner wollen den Erhalt des Flughafens. Eine Schließung ist also letztlich gegen den Willen der Bevölkerung. Ich möchte Sie daher auffordern, dem Senat und Klaus Wowereit die rot-rote Karte zu zeigen und sich an dem Volksbegehren zum Erhalt des Flughafens Tempelhof zu beteiligen. Bringen Sie sich ein! Gehen Sie zu einem der 55 Berliner Bürgerämter! Ihre Stimme zählt!

Weitere Informationen und Argumente finden Sie unter den neben stehenden Rubriken, auf der Internet-Seite der Initiatoren der Bürgerbewegung
(http://www.flughafen-berlin-tempelhof.de)
oder bei der Berliner und Pankower CDU. Sie haben bis zum 15. Februar 2008 Zeit, Ihre Stimme abzugeben. Fragen Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ihr Peter Kurth
(Kreisvorsitzender der CDU Pankow)
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